Der Kalk zu Hause nervt!

    Mehr als 60% aller Haushalte in der Schweiz haben ein Kalkproblem. Jährlich fliessen mit dem Trinkwasser bis zu 100 kg Kalk durch die Leitungen eines Einfamilienhauses. Dieser ist verantwortlich für verstopfte  Leitungen und verkalkte Anlagen und Apparate. Kalkprobleme sind aber auch Hygieneprobleme. Durch erhöhte Temperaturen im Warmwasserkreis kommt es zu Kalkablagerungen. Diese sind ein guter Nistplatz für Legionellen. Je rauer und grösser die Oberflächen sind, desto leichter erfolgt eine Besiedelung mit Mikroorganismen.

    Was sind die Auswirkungen von Kalk zu Hause?

    Mit hartem Wasser wird man auf eine harte Probe gestellt. Kalk lagert sich bevorzugt an den Stellen mit den höchsten Temperaturen ab. An Heizstäben und Heizschlangen bilden sich isolierende Schichten. Schon eine
    1 mm dicke Kalkschicht auf Heizflächen, im Boiler oder im Wassererhitzer erhöht die Energiekosten um 10%.
    aber auch die Wäsche leidet stark unter Kalk. Denn Kalk macht die Wäsche rau und unangenehm. Kalk lagert sich auf den Textilfasern ab und verursacht deren Entfärbung. Weisse Textilien vergrauen, vergilben und verfilzen. Die Wäsche wir brüchig und deren Lebensdauer erheblich verkürzt. Da helfen auch keine Waschmittel, die härtebindende Zeolithe enthalten. Die halten den Kalk zwar in Lösung, aber in der Waschlauge ist er immer noch drin. Erhöhte Kosten für Instandstellung oder Neuanschaffung sind die Folgen.

     

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    Was versteht man unter Wasserhärte?

     
    Als Gesamthärte wird der Gehalt des im Wasser enthaltenen Calcium- und Magnesium-Ionen bezeichnet. Je höher der Gehalt desto härter ist das Wasser. Hier eine Übersicht:

     

    Französische Härtegrade

    1°f = 0.56 °d

    Deutsche Härtegrade

    1°d = 1.79 °f

     
     
    Bei der Härte des Trinkwassers können von Region zu Region und auch innerhalb der Regionen grosse Unterschiede bestehen. Man unterscheidet sechs Härtebereiche:
     
    • 0 - 7 °f = sehr weiches Wasser
    • 7  - 15°f = weiches Wasser
    • 15 - 25 °f = mittelhartes Wasser
    • 25 - 32 °f = ziemlich hartes Wasser
    • 32 - 45°f = hartes Wasser
    • grösser als 45°f = sehr hartes Wasser
     
     
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    Aus hart mach weich und wie's funktioniert!

    Die klassische Kalk-Lösung für den Haushalt ist der Wasserenthärter. Die Enthärtung basiert auf einem einfachen Austausch von Salzen, den sogenannten Ionen: Die härtebildenden Magnesium- und Calcium-Ionen 
    werden durch andere Ionenpaarungen ersetzt.
     
    Und so funktionierts:
    Das harte, kalkhaltige Wasser durchströmt ein Austauschermaterial in Lebensmittelqualität. Dabei wird im Ionenaustausch-Verfahren der Kalk dem Wasser entzogen und an das Austauschermaterial gebunden.
    Das so gewonnene "0°fH Wasser" wird mit hartem Wasser auf die gewünschte Wasserhärte vermischt. Ist die Kapazität des Austauschermaterials erschöpft, wird es mit einer geringen Menge Salzlösung reaktiviert und anschliessend gespült.

     

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