Wie entsteht Kalk zu Hause?

    Wer kennt sie nicht: Weisse, milchige Verunreinigungen, die unschön aussehen im Bad, auf Chromstahl-Armaturen, im Wasserkocher oder in der Kaffeemaschine. Das sind alles Kalkflecken. 

    Wie kommt der Kalk ins Wasser?

    Eine Frage, für deren Beantwortung wir uns ins Reich der Chemie begeben müssen. Durch die Einstrahlung der Sonne verdunstet Wasser und steigt nach oben in die Atmosphäre auf. In der kühlen Atmosphäre kühlt dieser sogenannte Wasserdampf ab und kondensiert – er wird wieder zu feinen Wassertropfen.

     

    Dieses reine Wasser reagiert mit dem Kohlendioxid (CO2), das sich in der Atmosphäre befindet: Das Wasser verbindet sich mit dem Kohlendioxid zu Kohlensäure (H2CO3). So angereichert fällt das Wasser irgendwann als Regen, Schnee oder Hagel zurück auf die Erde. Fällt das weiche Regenwasser aber auf kalkhaltiges Gestein und versickert darin, löst das kohlensäurehaltige Wasser den Kalk aus dem Gestein und verbindet sich zu Calciumhydrogencarbonat. Das Ergebnis ist kalkhaltiges, hartes Wasser.

     

    Wie entsteht Kalk zu Hause?

    Kalkablagerungen können dort entstehen, wo Flächen häufig in Kontakt mit warmem Leitungswasser kommen - zum Beispiel bei Armaturen, im Wasserkocher oder der Waschmaschine. Ab Temperaturen über rund 50 Grad löst sich der Kalk deshalb wieder aus dem Wasser und setzt sich an Rohren und Geräten ab. Je höher der Härtegrad des Wassers, desto mehr Kalkablagerungen können sich so bilden. 

     

    Kalkablagerungen werden zur Kostenfalle

    Schon eine Kalkschicht von 1 mm dicke Kalkschicht auf Heizflächen, im Boiler oder im Wasserkocher erhöht die Energiekosten um 10 Prozent.

     

    Kalk kann im Inneren die Rohrleitung verengen und verstopfen. Ein Vorgang, der von aussen nicht sichtbar ist. Jedoch bedeutend, wenn die Sanitärinstallation eines Einfamilienhauses mehrere zehntausend Franken wert ist. Ohne Kalkschutz fallen vermehrte Kosten für Energie, Entkalkungen, Reparaturen oder Neuanschaffungen an, denn Kalk ist verantwortlich für Schäden und Störungen. 

     

    Ist die Schweiz ein Hartwasser-Land?

    Jein. In der Schweiz ist das Wasser je nach Gegend unterschiedlich hart. Zum Beispiel im Bündnerland ist das Wasser salzarm und weich. Hartes Gestein wie Granit und Gneis lassen sich durch Kohlensäure kaum auflösen und das Wasser enthält überschüssige Kohlensäure. Im Jura jedoch ist das Wasser extrem hart. Das Gestein ist weich, reich an Salzen und praktisch ohne überschüssige Kohlensäure.

     

    Je nachdem wieviel Kalk im Wasser enthalten ist, reden wir von weichem oder hartem Wasser. Weiches Wasser enthält etwa 60 Milligramm Kalzium pro Liter, sehr hartes Wasser enthält hat über 200 Milligramm Kalzium.

     

     

     

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    Woher weiss ich, wie hart das Wasser bei mir zu Hause ist?

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