Wie merke ich, ob ich hartes oder weiches Wasser habe?

    Oftmals hört man von hartem oder weichem Wasser. Doch worin unterscheiden sich diese beiden Wasser-Arten? Wie finde ich heraus, ob ich hartes oder weiches Wasser zu Hause habe? Und ist hartes oder weiches Wasser schädlich? Alle Antworten gibt's in diesem Blog.

    Unterschied zwischen hartem und weichem Wasser

    Die Wasserhärte ist davon abhängig davon, wie viel Kalk im Wasser ist. Als Kalk bezeichnet man die Mineralien Kalzium und Magnesium, die im Wasser gelöst sind. Hartes Wasser hat einen grossen Anteil dieser beiden Mineralstoffe, in weichem Wasser hingegen ist nur wenig Kalzium und Magnesium vorhanden. 

     

    Wasserhärteskala der Schweiz

    Die Wasserhärte in der Schweiz wird in französischen Härtegraden gemessen. Von weichem Wasser spricht man, wenn das Wasser weniger als 15 °f hat. Mittelhartes Wasser beginnt bei 15 °f und hartes Wasser hat mehr als 25 °f. Ab einem mittleren Härtegrad des Wassers können sich Kalkablagerungen bilden.


    Eine Karte die die Wasserhärte in der Schweiz aufzeigt. Das Mittelland (Genf, Fribourg, Bern, Luzern, Zürich, Basel, Schaffhausen und Teile von St. Gallen haben sehr verkalktes Wasser. Im Tessin und Wallis ist das Wasser eher weich.

     

    Wie erkenne ich hartes Wasser?

    Durch hartes Wasser können sich weisse (kalkhaltige) Flecken auf Armaturen, Geschirr, Besteck, usw. bilden. Nicht nur an Oberflächen kann sich das harte Wasser bemerkbar machen, sondern auch beim Wäsche waschen oder beim Duschen. Die Wäsche wird rau und verliert ihre Farbe. Handtücher werden hart, wenn sie zum Trocknen aufgehängt werden.

     

    Auch beim Duschen macht sich hartes Wasser bemerkbar. Das Haar wird spröde und die Haut trocken. Menschen mit trockener Haut neigen zu Hautproblemen, wie Akne oder anderen Unreinheiten. Ein weiteres Merkmal für hartes Wasser ist, dass sich beim Baden mit Badeschaum weniger Schaum bildet als bei weichem Wasser.

     

    Wie erkenne ich weiches Wasser?

    Mit weichem Wasser werden Haare und Haut weich und sanft. Ausserdem gibt es praktisch keine Kalkablagerungen auf Armaturen, Geschirr, Gläser, usw. Das mühsame Putzen fällt also weg.

     

    Weiches Wasser zeigt sich auch anders: Seife schäumt zum Beispiel viel besser, dadurch bleibt sie auch länger an den Händen "kleben". Auch die Haare lassen sich schwieriger auswaschen - sie glänzen mehr und verlieren etwas an Volumen, da bei weichem Wasser nicht alle Produktrückstände vollständig ausgespült werden.

     

    Ist hartes oder weiches Wasser schädlich?

    Nein. Hartes und weiches Wasser können ohne Bedenken getrunken werden. Das Kalzium und Magnesium im harten Wasser ist sogar förderlich für unseren Körper. Nicht aber für die Haushaltsgeräte: Um die Lebenszeit der Kaffeemaschine, der Duschbrause oder den Rohren zu verlängern, ist weiches Wasser besser, da es kaum Kalkablagerungen gibt. 

     

    Wie teste ich meine Wasserhärte zu Hause?

    Mit unseren Wasserhärte Teststreifen können Sie ganz einfach testen, ob Ihr Wasser weich oder hart ist. Der Test ist ganz einfach: 

     

    1. Lassen Sie kaltes Leitungswasser in ein Glas laufen und tauchen Sie den Teststreifen einmal kurz hinein.
    2. Schütteln Sie das Wasser vom Streifen ab und warten eine Minute ab.
    3. Nun verfärbt sich der Teststreifen und Sie können ablesen, wie hart das Wasser ist.

     

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