Warum braucht die Enthärtungsanlage spezielles Salz?

    Wasserenthärter funktionieren nur dann, wenn sie regelmässig mit Regeneriersalz versorgt werden. Warum das so ist, erklären wir in diesem Blog. 

    Wasser­ent­härter sorgen dafür, dass hartes, kalk­hal­tiges Wasser weich und kalkarm aus dem Wasser­hahn fliesst. Nebenbei schützen sie zuver­lässig Ihre Haus­halts­ge­räte vor Kalk und vorzei­tigem Verschleiss. Enthärter funktionieren aller­dings nur dann, wenn sie regel­mässig mit Rege­ne­rier­salz versorgt werden. Ohne dieses Verbrauchsmaterial wird die Enthär­tungs­an­lage bereits nach einer Woche ihre Funktion nicht mehr erfüllen können. 

     

    Wozu brau­cht ein Wasser­ent­härter Salz?

    Wasser­ent­härter, wie die BWT Perl­was­ser­an­lagen, entziehen dem Wasser weit­ge­hend härte­bil­dende Stoffe. Primär sind das Kalzium-​​Ionen, die zur Bildung von Kalk­ab­la­ge­rungen in Leitungen und Haushaltsgeräten, dem so genannten "Kessel­stein“, führen können. Im Inneren der BWT Perl­was­ser­an­lage befinden sich, je nach Modell, eine oder zwei Säulen. Sie beinhalten ein Spezi­al­harz, das die härtebildenden Stoffe im Wasser bindet und durch Natrium-​​Ionen ersetzt.

     

    Das Spezi­al­harz kann jedoch nur eine begrenzte Menge an Härtebildnern aufnehmen. Ist seine Kapa­zität erschöpft, muss das gebun­dene Kalzium aus dem Harz heraus­ge­löst werden. Hier kommt das Salz zum Einsatz: Das Rege­ne­rier­salz löst das Kalzium vom Harz, sodass dieses wieder neue härte­bil­dende Stoffe binden kann. Dieses Regenerierwasser fliesst dabei in den Abfluss und nicht in die Trinkwasserleitung.

     

    Kann ich auch normales Speisesalz in die Enthärtungsanlage füllen?

    Nein. Regeneriersalz enthält keine Zusätze wie z.B. Fluoride oder Antiklumpmittel, die das hochwertige Austauschterharz beeinträchtigen. In normalem Speise- oder Streusalz können solche Zusätze vorhanden sein.  Daher braucht eine Enthärtungsanlage spezielles Salz. 

     

    Wann und wie oft muss das Salz nach­ge­füllt werden?

    Wie viel Salz eine Enthär­tungs­an­lage benö­tigt, hängt von vier Faktoren ab: 

     

    • Ihrem persönlichen Wasser­ver­brauch
    • dem Salz­ver­brauch Ihrer Enthär­tungs­an­lage
    • dem einge­stellten Härte­grad Ihres Trink­was­sers nach der Enthär­tung
    • dem Härte­grad des Rohwas­sers (bestimmen Sie jetzt Ihre Wasser­härte)

    Je nach Fassungs­ver­mögen Ihres Salz­be­häl­ters müssen Sie nun entspre­chend oft Salz nach­füllen. Beim BWT Perla seta wird in der Regel alle zwei Monate Salz nachgefüllt, bei den AQA perla Geräten reicht es, ca. 2 Mal im Jahr Salz einzu­füllen. Die Weich­was­ser­an­lagen von BWT geben eine Meldung ab, wenn der Vorrat im Salz­tank zuneige geht. 

     

    HubSpot Video

     

     

    Was ist der Unterschied zwischen Perla Tabs und Regeneriersalz?

    Regeneriersalz ist in verschiedenen Formen und Körnungen lieferbar, zum Beispiel als Tabeltte oder feinkörniges Salz. Inhaltlich ist es genau das gleiche, einfach die Form unterscheidet sich. Die Tabs sind sozusagen zusammengepresstes Salz. Die Tabs passen in jeden Behälter, lösen sich aber etwas langsamer auf. Wer das Feinsalz nutzt, braucht zwingend einen Salzsack im Enthärter, der verhindert, dass das Salz angesaugt wird und so die Düse verstopft. Im Zweifel wenden Sie sich an den BWT Kundenbetreuer (info@bwt-aqua.ch). 

     

    Woher kriege ich das Salz für die Enthärtungsanlage?

    Wir liefern das Salz bis zu Ihrer Haustüre. Bestellen können Sie es bequem im BWT-Shop. Unser Salz stammt übrigens von den Schweizer Rheinsalinen, es ist also swissmade.

    Hier geht's zu unserem Online-Shop